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Über Tomas Kerwitz

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Studienfahrt nach Niederbronn-les-Bains

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Studienfahrt-Niederbronn-les-Bains-2022

Zwischen Schulbuch und historischem Lernort
Das Pädagogium auf Studienfahrt nach Niederbronn-les-Bains, Elsaß

Nach langer Pandemie bedingter Schulfahrtenpause machten sich 25 am Französisch-Unterricht teilnehmende Schüler*innen in Begleitung ihrer LehrerInnen, Frau Grabes, Herr Kruse und Herr Woska, am Montag, 20. Juni, auf den Weg zu einem 5-tägigen Aufenthalt in die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. getragene Internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte (JBS) Albert Schweitzer in Niederbronn-les-Bains. Die SchülerInnen sollten das Leben in Frankreich kennenlernen, dabei die durch die Pandemie verursachte geschwächte Gemeinschaft durch gemeinsame Erlebnisse in der Gruppe stärken und sich mit den Themen Krieg, Frieden, Demokratie und EU befassen.
Vor Ihnen lagen Tage intensiver Auseinandersetzung mit dem deutsch-französischen Verhältnis im 19. und 20. Jahrhundert und der Entstehung der EU. Auf das, was die SchülerInnen am ihrem Aufenthaltsort erwarten sollte, bereitete sie der Jugendreferent des Volksbundes der Geschäftsstelle Braunschweig, Herr Dr. Rainer Bendick, vor.
Im Mittelpunkt des ersten Teils stand die Beschäftigung mit dem Zeitalter des Nationalismus. In diesem Zusammenhang besuchten die SchülerInnen die Kriegsgräberstätte in Niederbronn, wo 16 000 deutsche Kriegstote ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Betreuung obliegt dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge, der die Aufgabe im Auftrag der Bundesregierung übernimmt. Durch den Vortrag der Gedenkstättenleiterin, Frau Winter, wurde den SchülerInnen deutlich, wie wichtig und vielfältig die Arbeit des Volkbundes ist. Zum einen dient sie dem Gedenken und der Erinnerung, zum anderen stellt sie die Brücke dar, um jungen Menschen Ursachen und Folgen der Kriege vor Augen zu führen. Ein Aspekt ist, auch Daten zum Lebenslauf und Schicksal von Kriegstoten zusammenzuführen, z.B. dass Zwillingsbrüder in der gleichen Einheit waren und am gleichen Tag gefallen sind. Diese Informationen werden durch Kontakt mit den Verwandten zusammengetragen, fachwissenschaftlich verarbeitet und archiviert. Der Gang über den Friedhof mit den vielen Erläuterungen hinterließ einen tiefen Eindruck., insbesondere im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine.
Durch eine von der JBS interessant gestaltete Rallye erkundeten die Schüler*innen die Stadt Niederbronn. Neben der Aufarbeitung aller gewonnenen Eindrücke fand sich auch noch genügend Freizeit für Spiel und Sport, wie Minigolf und Schwimmen in Niederbronn sowie Handball und Tischfußball an der Unterkunft.
Der 23. Juni stand ganz im Zeichen Europas und der Europäischen Union: Ein Ganztagsausflug führte in die „Europa-Hauptstadt“ Straßburg. Dort besichtigte die Gruppe nicht nur das Europa-Parlament, sondern übte sich darin auch als Europa-PolitikerInnen an verschiedenen gestellten Projekten. Ein Flammkuchen-Essen in einem traditionellen Restaurant durfte natürlich ebenso wenig fehlen, wie die Besichtigung der Stadt und „Shopping“.

Das Projekt konnte nur durchgeführt werden, weil Mittel des Nieders. Kultusministeriums nach der Richtlinie „Startklar in die Zukunft“ zur Verfügung standen und die Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen Zuschuss i. H. v. 500 € zugesagt haben.

Studienfahrt nach Niederbronn-les-Bains2022-07-08T11:43:58+02:00

Beachvolleyball – Päda-Mannschaften siegreich

Foto Mannschaften

Die Mannschaften

hintere Reihe v.l: Herr Büschel, Lara Rakebrandt, Adnan Catovic, Damian Romanowski, Luke Wendel, Thore Stammer, Finn Klossek, Thies Brendel, Leni Emde, Frau Waßmann vordere Reihe v.l: Im Stuhl: Michel Bischoff, danach Niklas Henkel, Joshua Schiele, Leon Goldhorn, Finn Jona Daske, Florian Kurschus, Theresa Höche, Han Wang, Elfida Karabacak

Nach zwei Jahren Pause fand im Juni 2022 die 4. Auflage des Sparkassen-SchoolsCup statt. Insgesamt 24 Mannschaften hatten gemeldet und beachten um den Sieg. Das Pädagogium trat mit drei Mannschaften an. Nach einigen vorderen Plätzen, u.a. Platz 2 im Jahr 2017, war die Zielsetzung klar: Spaß haben, ordentlichen Volleyball spielen und eine Mannschaft sollte gewinnen. Die etwa gleichstarken Mannschaften, gespickt mit vielen aktiven Vereinsvolleyballern, spielten eine wirklich überzeugende Vorrunde. Alle zwölf Gruppenspiele wurden gewonnen und somit belegte man in den Vierergruppen jeweils den ersten Platz. Im Viertelfinale hatte man nochmal zwei Spiele. Mit zwei Siegen konnte man sich für das Halbfinale qualifizieren. Dies gelang zwei Mannschaften. Die dritte Mannschaft um Lara Rakebrandt, verlor nur ein Spiel mit 2 Punkten Unterschied gegen die später zweitplatzierte Mannschaft von der BBS 2 Osterode. Die beiden anderen Mannschaften trafen ungeschlagen im Halbfinale aufeinander. In einem spannenden, hochklassigen Volleyballspiel setzte sich die Mannschaft um Michel Bischoff durch. Das Verliererteam hatte nicht lange Zeit zum enttäuscht sein, denn das Spiel um Platz 3 stand relativ schnell an. Dieses gewann das Team souverän in zwei Sätzen. Noch überzeugender siegte unsere Mannschaft im Finale. Somit konnte die Zielsetzung der Jugendlichen und Sportlehrer erreicht werden. Die Schüler*innen hatten sichtlich Spaß, sie spielten einen attraktiven Volleyball und alle drei Teams belegten vordere Plätze (1., 3. und 5.Platz).

Beachvolleyball – Päda-Mannschaften siegreich2022-07-05T21:15:04+02:00

Eiskunstlauf-Show 6. Juli 2022

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Eiskunstlauf-Show 6. Juli 20222022-06-29T22:35:19+02:00

Sonnenuntergang auf dem Ravensberg

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Am zweitlängsten Tag des Jahres sind wir spontan auf den Ravensberg gefahren, um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Die Jugendlichen waren begeistert. Es wurden viele Fotos und Videos aufgenommen. Pünktlich um 21.40 Uhr verschwand die Sonne am Horizont. Schon vorher wurde es merklich kühler.
Wir haben so viel Glück mit der Natur um das Pädagogium herum, also direkt „vor unserer Haustür“. Dafür dürfen froh und dankbar sein.
Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

Sonnenuntergang auf dem Ravensberg2022-06-29T22:07:06+02:00

Fahrt zur Sternwarte Sankt Andreasberg

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Normalerweise planen wir unsere Wochenendangebote so, dass wir zum Abendessen um 18.00 Uhr wieder im Pädagogium sind. Diesmal starteten wir erst danach zur Sternwarte in St. Andreasberg.
Schon vor über einem Jahr hatte ich diese Idee. Damals sind wir bei einer unserer Wanderungen im Rahmen der Berg Challenge 2021 daran vorbeigekommen. Nun war es endlich soweit. Herr Kreutzburg vom gemeinnützigen Verein der Sternwarte begrüßte uns freundlich auf 710 Meter über NN. Die Vorteile an diesem Standpunkt sind trübungsarme Luft und absolute Dunkelheit, wenn man nicht wie wir kurz nach dem längsten Tag des Jahres zu Besuch kommt. Außerdem wurde mir am Telefon nicht gesagt, dass die Planeten erst ab 2.30 Uhr zu sehen sind.
Daher hörten wir uns erst einmal einen sehr interessanten Vortrag über den Mond und die Mondlandungen an. Viele Fragen wurden durch Matthias Kreutzburg beantwortet. Tina fragte dann auch noch, warum das Licht in der Sternwarte überall rötlich scheint. Die Antwort: Dadurch kann man draußen dann wieder viel eher die Sterne sehen bzw. wird nach der Sternenbeobachtung drinnen nicht so stark geblendet, da die Pupillen sehr stark erweitert sind.
Danach sahen wir im kleinsten Planetarium Deutschlands (1,50 Meter Durchmesser) mit Michael Koch atemberaubende Sternenbilder über St. Andreasberg. Dabei standen wir unter der kleinen Kuppel. Als die Milchstraße zu sehen war, erzählten unsere chinesischen Jugendlichen eine Sage aus China über diese. Demnach hat sich eine Göttin in einen Mann auf der Erde verliebt. Das war verboten. Dennoch bekamen sie ein Kind. Von nun an durften sich die Verliebten nur noch einmal im Jahr sehen. Damit sie zueinander finden können, bilden Vögel eine Brücke über die Milchstraße.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Fotos von Michael Koch, die er erst zwei Tage zuvor gegen 3.00 Uhr morgens auf dem Brocken aufgenommen hatte. Das besondere daran: Im Moment sind alle Planeten in ihrer natürlichen Reihenfolge am Himmel zu sehen. Das passiert nur einmal in einem Menschenleben. Wir haben es durch die Fotos erlebt!!!
Damit wir auch selbst Planeten durch Teleskope sehen können, werden wir uns im Herbst noch einmal treffen. Dann wird es früher richtig dunkel. Vielleicht beobachten wir den Himmel dann vom Ravensberg oder von unserem Sportplatz aus. Eine Kooperation zwischen der Sternwarte und dem Pädagogium ist ebenfalls denkbar. Herr Kreutzburg war vor vielen Jahren selbst Schüler*innen in unserer Schule.

Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

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Fahrt zur Sternwarte Sankt Andreasberg2022-06-29T22:07:17+02:00

Fahrt zur Wartburg

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Bei schönstem Sommerwetter fuhren wir am Sonntagmorgen nach Eisenach auf die Wartburg und später zum dortigen Opelwerk.
Auf der Wartburg hatten wir nicht nur Glück mit dem Wetter. Beim Aufstieg kam uns eine Reisegruppe aus Norwegen entgegen. Das erfreute unseren norwegischen Schüler*innen Johannes sehr. Kaum oben angekommen, durften wir schon an einer Führung durch die Gemächer und die z. T. prunkvollen Säle teilnehmen. Leider war unser Guide etwas hektisch. Die Frau verwies immer wieder darauf, dass wir uns beeilen müssten, um nicht von einer nachfolgenden Gruppe eingeholt zu werden. Schade, dadurch waren Nachfragen fast unmöglich. Natürlich besuchten wir auch den Saal, in dem 1206 der berühmte Sängerwettstreit stattgefunden haben soll und die ebenso bekannte Lutherstube. Die Führung endete in dem beeindruckenden großen Festsaal, der heute u. a. für die Abiturentlassungsfeiern von Eisenacher Schüler*innen genutzt wird. Das ist ein ausgesprochen festlicher und geschichtsträchtiger Ort. Viele Musikveranstaltungen werden dort wegen der sehr guten Akustik ebenfalls durchgeführt.
Für unseren koreanischen Schüler*innen Sunmin war der Besuch auf der Wartburg besonders bedeutsam, da der weltberühmte Ort natürlich auch im christlich geprägten Südkorea sehr bekannt ist.
Selbstverständlich musste dann noch von den Jugendlichen eine leckere Thüringer Bratwurst gegessen werden, bevor wir zum Abschluss unserer Tour zum Opelwerk fuhren. Damit löste ich ein Versprechen ein, dass ich Johannes vor gut einem Jahr während eines Videotelefonats gegeben hatte. Damals erfuhr ich, dass sein Vater ein Opel Autohaus in Norwegen besitzt. Johannes rief seinen Vater auch sofort stolz an, als er vor dem Werktor stand.
Rechtzeitig zum Abendessen erreichten wir dann wieder das Päda.
Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

Fahrt zur Wartburg2022-06-27T13:27:32+02:00

Einschulung Klasse 5

Im Anhang finden Sie die ersten Informationen für unsere zukünftigen Schüler*innen der Klasse 5.

Die Einschulung wird am Freitag, den 26.08.2022 um 08.30 Uhr stattfinden.

Genauere Informationen über den Ablauf des ersten Tages erhalten Sie noch vor den Sommerferien per Post.


Einschulung Klasse 52022-06-14T09:34:07+02:00

Jubiläumskonzert der Päda-Bigband

Passend zum 15jährigen Jubiläum der Päda-Bigband durfte das erste reale Konzert im Kurhaus Bad Sachsa mit Publikum seit 2019 am Pfingstsonntag durchgeführt werden.
 Die Vorbereitung, Freude und Aufregung waren groß, denn Musiklehrer Hans Christian Metzger hatte es sich nicht nehmen lassen, auch den ehemaligen Bandmitgliedern die Chance zu geben, in alter und neuer Besetzung mitzuwirken.
 Den Anfang des Konzerts machten daher die Ehemaligen u.a. mit dem swingingen St. Louis Blues und dem durch Adele berühmt gewordenen Lied Skyfall, das Jennifer Hajdu gekonnt vortrug. Die erste Umbaupause nutzte der Förderverein Elterninitiative Pädagogium e.V. (E.I.P.) in Person seiner Vorsitzenden Vita Obermann und Radvan Karabacak, um sich bei dem Bandleader für das jahrelange Engagement und für die Erinnerungen, welche er den Kindern schenke, zu bedanken.
 Im zweiten Teil hatten nun die neuesten Schüler*innen der Bigband, die seit Anfang 2022 dabei sind, Platz genommen und zeigten, was sie bereits in kurzer Zeit gelernt hatten: Nach Muppet Show und Fluch der Karibik wurden sie mit den restlichen aktuellen Bigbandmitgliedern auf der Bühne vereint und es wurden Harlem Nocturne und Blues Machine zum Besten gegeben. Nun waren es bereits mehr als 30 Musiker*innen.
Nach einer Pause, in der man sich bei der Schülervertretung mit einem Getränk erfrischen konnte, ging es dann mit der Pädagogium Bigband XL zum großen und letzten Set.
 Es gab viele Highlights: Eye of the Tiger zeigte vom ersten Ton an, welch mächtigen Sound mehr als 50 Musiker*innen im Kursaal zum Erklingen bringen können. Das Star Wars Medley sei, wie Metzger sagte, der Höhepunkt für ihn selbst: Sein Sohn Johannes Metzger hatte es für die Päda-Bigband arrangiert und die Bigband hatte dafür besonders intensiv geübt. Es enthält wunderbar weiche Soli und majestätische Stellen, die „die Macht“ symbolisieren: eindrucksvoll!
 Rolling in the Deep wurde von der hochschwangeren Ehemaligen Valeria Fischer mit großem Standing bravourös vorgetragen.
 Nach dem zunächst letzten Stück gab es nochmal Dankesworte für Metzger: Rorik Krebs sprach für die aktuelle Bigband, Florian Bergmann sprach für die Ehemaligen mit einer Rede, die aus Zitaten der gespielten Werke bestand, die alle auf Metzger und die Päda-Bigband passten.
 Auch Schulleiter Torsten Schwark bedankte sich für diese großartige Leistung und die Kontinuität seit 15 Jahren.
 Bei der Zugabe – nochmals Skyfall! – überraschte das jüngste Bigbandmitglied Emily Pfannenschmidt (12J.) mit ihrem Mut, sich das erste Mal als Frontfrau zu versuchen, und dies meisterte sie mit den mehr als 50 Musiker:innen im Rücken souverän.
Der Zukunft kann die Päda-Bigband zuversichtlich entgegensehen!

Jubiläumskonzert der Päda-Bigband2022-06-12T19:20:38+02:00
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