8. – 10. Dezember 2023

Die Klassen 5a und 5b fuhren am 24.11.2023 mit Herr Metzger und 10 begleitenden Eltern zu einem Konzert nach Hannover.
Unter dem Titel „Orchester-Detektive Familienkonzert: Darf ich bitten?“ spielte die NDR Radiophilharmonie unter Leitung von Dirigent Michael Francis und moderiert von Malte Arkona im Großen Sendesaal des NDR.
Victoria Phiri aus der Klasse 5b hat Fotos gemacht und gleich darüber einen kleinen Bericht geschrieben.
Hier sind Vickis Eindrücke und Fotos:
„Die Tage zuvor war ich ziemlich aufgeregt. Ich saß schon lange nicht mehr in einem Zug und war auch noch nie auf einem klassischen Konzert, und dann auch noch die NDR Radiophilharmonie Hannover. Um ehrlich zu sein, ist diese Musik zur Zeit nicht so meine Richtung, doch ich war sehr fasziniert und beeindruckt, wie harmonisch die Instrumente zusammen spielten. Das Orchester spielte Lieder von Johannes Brahms, Zoltán Kodály und Antonin Dvorák. Ich fand es toll, dass die Musiker aus so vielen verschiedenen Ländern kamen, wie zum Beispiel der Dirigent Michael Francis aus England.
Malte der Detektiv und Moderator machte einen super Job. Er erklärte uns viel und wir lachten sehr oft über seine Art.
Der Tag ging viel zu schnell vorbei und schon saßen wir auch schon wieder im Zug Richtung Heimat.
Im Namen der Klasse 5a und 5b möchten wir uns alle bei Herrn Metzger und bei allen Eltern bedanken, die diesen Tag für uns möglich gemacht haben.
Es war ein Tag der immer in meinem Herzen bleibt.“
Die Tradition wird wieder fortgesetzt: Das Pädagogium veranstaltet wie jedes Jahr in der Adventszeit ein Adventskonzert.
Mittwoch, 6.12.23 um 18.30 Uhr
im Kursaal Bad Sachsa.
Schüler*innen der 5. und 6. Klassen singen und musizieren, was sie im Musikunterricht eingeübt haben. Außerdem spielen die neu gegründete Bläserklasse und die fortgeschrittene Bläserklasse und der Chor singt. Auch kleine Solisten werden das Programm bereichern! Es erklingen klassische und moderne Weihnachtslieder. Der Eintritt ist frei.
Auch der Harzkurier berichtete darüber. Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir hier noch einmal den Text und Fotos:
Bad Sachsa. 21 ehemalige Schüler*innen des Pädagogiums Bad Sachsa des Abi-Jahrgangs 1973 haben vom 29. September bis 1. Oktober ihr 50-jähriges Abitur bei bestem Altweiberwetter gefeiert. Kein alltägliches Ereignis, das von einem Orga-Team lange im Voraus akribisch geplant wurde.
Nach dem Abi im Mai 1973 trafen sich die ehemaligen Päda-Schüler*innen in diesem Jahr schon zum elften Mal wieder! Gerade diese Abschlussklasse hat sich den Ruf erworben, eine außergewöhnlich feierfreudige Gesellschaft zu sein.
Traditionell brachten die meisten Abi-Jubilare wiederum ihre Partner mit, um in diversen Lokalitäten in Bad Sachsa mit einem umfangreichen Programm zu feiern und ausgiebig auf das „Abiläum“ anzustoßen.
Die große Beteiligung an der dreitägigen Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich gerade dieser Abi-Jahrgang besonders gut verstanden hat, auch wenn er damals im Unterricht nicht alles verstanden hat! Die ehemaligen externen und internen Gymnasiasten ließen die gemeinsamen Päda-Zeiten Revue passieren und erinnerten sich an viele unvergessliche Momente während der Schul-und Internatsjahre in Bad Sachsa.
Im Vorfeld des Events kam die Idee auf, dem Internatsgymnasium in Erinnerung an die schönen Schulzeiten vor 50 Jahren etwas zurückgeben zu wollen. Als Zeichen der besonderen Wertschätzung, Verbundenheit und Dankbarkeit gegenüber dem Päda, das allen ehemaligen Abiturienten mit dem Reifezeugnis das Fundament und Rüstzeug mitgegeben hat, Fähigkeiten und Wissen vermittelt hat und dadurch ein Stück zu den Menschen hat werden lassen, die sie heute sind!
Die besondere Geste sollte möglichst einen guten Zweck erfüllen, unter dem Motto „Zusammen lernen. Zusammen feiern. Zusammen helfen.“
Vom Schul- und Internatsleiter, Herrn Torsten Schwark, erfuhr man, dass das Pädagogium noch nicht mit einem Defibrillator ausgestattet war, aber die Planung dafür bereits seit einiger Zeit bestand! Für so eine lebensrettende Investition spendeten die Jubilare gern, kommt sie doch letztlich allen zugute: den Schülern, Lehrern, Erziehern, der gesamten Schule! Vor dem Schülerdenkmal „Frechdachs“ wurde Herrn Schwark die Spende in einem Sparschweinchen überreicht.
Bei der Übergabe der Spende für einen Defibrillator. Foto: Privat
Das Spendenschwein. Foto: Privat
Die Abi-Jahrgangsklassen 1973 des Pädagogiums Bad Sachsa. Foto: Privat
Die Abi-Jahrgangsklassen 1973 des Pädagogiums Bad Sachsa. Foto: Privat
Der sehr engagierte Schulleiter berichtete zur Freude aller über die wirtschaftlich positive Entwicklung des Pädas gerade in den letzten vier Jahren und die auch mittelfristig optimistische Zukunftsperspektive des Internats.
Danach teilte sich die Gruppe, um auf den Ravensberg zu wandern oder zu fahren, um in der Baude Berghof weiter in Erinnerungen zu schwelgen und sich alte Anekdoten zu erzählen. Am Abend beim gemütlichen Beisammensein saßen die alten Weggefährten im „Lindenhof“ bis nach Mitternacht zusammen, um zu klönen oder einfach nur Spaß miteinander zu haben, vor allem durch eine mit Musik animierte lustige Foto-Show mit vielen witzigen Bildern und Texten aus alten und neueren Zeiten.
Den Abschluss am Sonntag bildete ein Besuch im Wintersport- und Heimatmuseum eine Zeitreise „150 Jahre Harzer Wintersportaktivitäten“ mit interessanten Einblicken in die Entwicklung Bad Sachsas durch den Museumsleiter, Herrn Ralph Böhm, der mit seinem profundem Detailwissen äußerst sachkundig undlocker durch die toll ausgestatteten Räumlichkeiten führte.
Beim Abschied in der Nachmittagssonne im Eis-Cafe waren sich alle einig, drei unvergesslich schöne Tage gemeinsam im Harz erlebt zu haben. Allen hat das ganze Programm super gefallen und sehr viel Spaß gemacht, deshalb wurde überlegt, sich nicht erst wieder zur 55 Jahre-Abi-Feier in 2028 zu treffen!
Auf der Betriebsversammlung am 8. November 2023 wurde der Defibrillator offiziell von Herrn Backes von der Erste Hilfe Schule aus Bad Harzburg an das Pädagogium übergeben. Fachkundig wurde den Mitarbeiter*innen die Funktionsweise und die Handhabung erklärt und vorgeführt.
Foto: Pädagogium
Nachdem der „Lerchnerberg“ an unserer schönen Grillhütte vor den Ferien so umfassend umgestaltet wurde, gab es in der letzten Septemberwoche noch einmal einen Aufruf von unserer Biologielehrerin Frau Quandt, an einem Mittwochmittag 100 „Storchenschnabel“ einzupflanzen. Der Sommer hatte es mit den Blumen auf dem Gelände gut gemeint. Sie gediehen prächtig! Eine Hangfläche bot sich jedoch noch zur Bepflanzung an. Gesagt, getan. Mehrere Schüler*innen sowie der neue Biologielehrer Herr Eichhorn und Herr Lerchner gruben gemeinsam mit Frau Quandt die kleinen Pflänzchen freiwillig und fleißig in der Mittagshitze ein. Die Betonung liegt auf freiwillig und fleißig! Das Ergebnis dieser Aktion werden wir hoffentlich im nächsten Jahr erleben dürfen. Sogar ein von unserer Kunstlehrerin Frau Pfeiffer gestiftetes Obstbäumchen „Schwarze Johannisbeere“ hat nun eine neue Heimat unweit der Grillhütte gefunden. Diese wird übrigens seit der Umgestaltung durch die zwei direkten Wege im Gegensatz zu früher wie selbstverständlich von allen genutzt und ist auch bedeutend besser vom Schulgelände aus zu sehen. Die gesamte Fläche samt Hütte sind dank des Einsatzes vieler helfender Hände zu einem kleinen Schmuckstück auf dem Pädagelände geworden.
Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg
Am vergangenen Samstag hatte das Pädagogium zum alljährlichen Sommerfest eingeladen, das die Schulgemeinschaft in den einzelnen Klassen in den Wochen seit Schuljahresbeginn vorbereitet hatte. Ab 8 Uhr bauten die Schüler*innen ihre Stände mit Essen, Trinken und anderen Aktionen auf. Ab 8.30 Uhr waren die Stände auch für Besucher geöffnet.
Im Laufe des Vormittags besuchten Eltern, Freunde und ehemalige Schüler*innen des Pädagogiums das Fest. Abgesehen von vielfältigen kulinarischen Angeboten von Burgern über Hotdogs, Fruchtschokoladenspießen bis hin zu Kuchen, Kaffee und anderen Getränken gab es auch, besonders für die jüngeren Besucher, einiges zu entdecken. So konnte man sich schminken lassen, auf Dosen werfen, mit Kreide malen oder sich die Ausstellung im Kunstgebäude ansehen. Außerdem war der Flohmarkt geöffnet, auf dem sich das eine oder andere Schnäppchen finden ließ. Für alle gab es etwas zu sehen und zu unternehmen.
Auch das Wetter spielte mit und so gab es viel Gelegenheit zu Gesprächen mit allen Mitgliedern des Pädagogiums bei Sonnenschein auf dem Schulhof.
Gegen viertel nach zwölf setzte die Bigband des Pädagogiums mit einigen Liedern den Schlusspunkt an ein gelungenes Fest mit viel buntem Treiben und guter Laune bei strahlendem Sonnenschein.